Open Humboldt Festival | PIAZZOLLA 2021

(© Michael Ihnow)

PIAZZOLLAs TANGO - Zweitägiges Festival zur Thematik Migration und Integration

Das internationale Theaterprojekt PIAZZOLLA 2021 mit seinen begleitenden Workshops und Aufführungen in Potsdam wird Teil des Open Humboldt Festivals der Humboldt-Universität zu Berlin. Es stärkt mit seiner internationalen Ausstrahlung die Bereiche Theater und Tanz, fördert die Vielfalt der Kulturlandschaft und den Kulturtourismus in Brandenburg. Das Projekt nutzt dabei bereits bestehende Strukturen und vernetzt Künstler und Institutionen unterschiedlicher Genres. Mit dem Hans Otto Theater, Waschhaus und T-Werk Potsdam, der Beuth-Hochschule sowie der Humboldt-Universität zu Berlin unterstützen erfahrene, kompetente und gut vernetzte Partner das Projekt. Mit der Nutzung weiterer überregionaler Netzwerke und internationalen Gastspielen werden eine überregionale Ausstrahlung gesichert, Kräfte gebündelt und Mittel effektiv eingesetzt

Darüber hinaus leistet das Projekt mit seinem Workshop-Angebot einen Beitrag zur kulturellen Bildung und internationalen Völkerverständigung. Der Tango zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und stößt mit seinen sozialen und gesellschaftlichen Aspekten nicht nur in Brandenburg auf ein breites Interesse.

Programm:

18:00 - 19:30 Uhr
Workshops und Tanzkurse (jew. 45 Minuten)

  1. Tanz-Workshop: Einführung in den Tango Argentino / ohne Vorkenntnisse
  2. Tanz-Workshop: Kombinationen Tango Argentino / mit Vorkenntnissen

19:30 - 20:30 Uhr
Milonga - freies Tanzen
Im Anschluss an die Tanzkurse ist das Publikum eingeladen, bei einer Milonga unter freiem Himmel selbst zu tanzen und die Sommernacht zu genießen.

20:30 - 22:00 Uhr
PIAZZOLLAs TANGO
Musik- und Tanztheater von Michael Ihnow

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Astor Piazzolla begibt sich Michael Ihnow ge-meinsam mit der Choreographin und Tänzerin Celia Millán aus Argentinien auf eine musikalische und tänzerische Spurensuche. Der argentinische Komponist und Bando-neon-Spieler revolutionierte den Tango Argentino entgegen seiner eigenen Aussage: Man kann in Argentinien alles verändern, nur nicht den Tango. Er legte den Grundstein für den Tango Nuevo, indem er durch Rückgriff auf die europäische Kunstmusik und den Jazz, aber auch auf elektronische Musik, seine Form veränderte, seine Rhythmen modifizierte und somit dem Tango zu einer neuen, zeitgenössischen Form verhalf. Das Leben Astor Piazzollas ist geprägt von Migration und der mehrmaligen Rückkehr nach Argentinien. In Europa arbeitete er in zahlreichen genre-übergreifenden Projekten u. a. mit Pina Bausch. Piazzollas Tango wird heute weltweit gespielt.

Mit:
Michael Ihnow: Regie, Choreografie,Tanz, Schauspiel
Celia Millán: Choreografie,Tanz, Schauspiel
Carlos Rulfi: Bandoneon
Ralf Benschu: Saxophon, Klarinette
Tuyêt Pham: Klavier
Anna-Maria Huhn: Bass

  • Abteilung für Kommunikation, Marketing und Veranstaltungsmanagement
    Referat C, Veranstaltungsmanagement, Zentrale Veranstaltungen

    Humboldt-Universität zu Berlin
    Unter den Linden 6
    10099 Berlin

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Info

Wed 25.08.2021, 18:00 – 22:00
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Open-Air-Bühne

Campus Nord
Zugang über Philippstr. 13, 10115 Berlin

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